Wohnmobilreisen während Corona 

Corona - leider hört man dieses Wort in diesem Jahr unendlich oft und wenn man in die Kaufmärkte geht, dann sieht man auch die Sicherheitsvorkehrungen. Anfang der Epedemie durfte gar nicht verreist werden, doch mittlerweile sind Lockerungen im Gange und das ist auch gut so. Das Wetter ist warm und gemütlich, wieso sollte man da kein Camping mobil mieten und auf einen der zahlreichen Campingplätze fahren. Doch vorsichtig auch hier gibt es noch Regeln, die man auf alle Fälle beachten sollte. 

Regeln auf den Campingplätzen in Deutschland
Bis vor Kurzem war es nur möglich eine Wohnmobilreise Deutschland anzutreten. Doch auch hier im eigenen Land ist es sehr schön. Es gibt zahlreiche Regionen, von den Alpen, über die Mittelgebirge bis hin zur Küste im Norden. Auch an den Flüssen, wie Mosel, Rhein, Donau und Lahn sind wunderschöne Ziele vorhanden. Wer sich auch in diesem schwierigen Jahr bei covid 19 auf die Socken macht und seinen Urlaub plant, der sollte jedoch einige Regeln beachten. Hygiene- und Schutzmaßnahmen 

Wo kann ich ein Wohnmobil mieten?
Wer kein eigenes Wohnmobil hat, der kann sich eins mieten. Denn die meisten Hotels und Pensionen sind ausgebucht, da viele Menschen jetzt ihren Urlaub außerhalb der eigenen vier Wände verbringen möchten. Deutschland ist im Moment das sicherste Reiseland und deshalb brechen viele Menschen auf und genießen ihre Zeit im Grünen, auf zahlreichen Campingplätzen des Landes. Doch was kostet es ein Wohnmobil zu mieten? Man sollte ungefähr mit 100 Euro pro Tag rechnen, dazu kommt noch das Benzin oder der Diesel des Fahrzeugs. Wenn man mit der ganzen Familie unterwegs ist, dann lohnt sich ein solcher Urlaub, denn auch Hotels können öft an die Tausend Euro kosten, vor allem für Familien mit mehreren Kindern. 

Die Reisewarnung ist aufgehoben - endlich!
Seit Mai ist die Reisewarnung in Deutschland aufgehoben, einige andere Länder durften die Grenzen erst Mitte Juni wieder aufmachen. Doch im Moment ist es auch wieder möglich nach Dänemark zu fahren. Natürlich gibt es sehr viele Regeln und Gebote, die man auch auf einem Campingplatz, egal in welchem Land er sich befindet, einhalten sollte. Man sollte sich auf zwei Meter Distanz halten und in allen öffentlichen Einrichtungen den Mundschutz tragen. Die Restaurants und Cafés, darunter auch Eiscafés, haben auch seit einigen Wochen wieder geöffnet. Das heißt, dass man nun vor dem Restaurant wartet, bis der Kellner herauskommt, dann bringt er die Gäste mit dem Mundschutz an den Platz. Hier darf dieser dann abgenommen werden. Während man sich am Tisch aufhält, braucht man den Mundschutz nicht zu tragen, doch bewegt man sich in den Restaurants frei, benutzt die Toilette oder geht zur Kasse zum Bezahlen, muss man ihn wieder anlegen. Das sind Hygienevorschriften, die auf alle Fälle eingehalten werden sollten. Natürlich ist es auch wichtig, sich regelmäßig die Hände zu waschen und zu desinfizieren. Nur so kann man die Epedemie in den Giff bekommen und den Urlaub auf dem Campingplatz auch wirklich genießen. 

Wo darf ich mit meinem Wohnmobil hinfahren?
27 Länder haben ab 15. Juni wieder geöffnet und in diesen darf man auch seinen Sommerurlaub verbringen. Darunter befinden sich Dänemark, Österreich, Spanien, Italien, Luxemburg, Holland, Belgien, Tschechien, Polen und Kroatien. Es gibt jedoch noch eine Reisewarnung für über 160 Länder der restlichen Welt und alles außerhalb der EU, wie die Türkei oder Ägypten, darauf sollte man in diesem Sommer ebenfalls verzichten. Doch es ist ein Schritt nach vorn. In den EU-Ländern kann man schon wieder halbwegs normal Urlaub machen, wenn man sich an die Regeln hält. In Bus und Bahn müssen noch Masken getragen werden, egal, ob in Deutschland oder außerhalb. Aber dafür sind schon die ersten Freizeiteinrichtungen wieder geöffnet und das ist ein großer Schritt. Boote fahren wieder regelmäßig und Museen kann man besuchen, wenn vorher im Internet eine Anmeldung stattfindet. Genau, wie in vielen Restaurants sollte man sich vorher, vor allem an Wochenenden einen Tisch anmelden. Die Länder Schweden, Norwegen und Großbritannien haben immer noch eine Reisewarnung. Die Grenzen Schwedens nach Deutschland hin sind zwar geöffnet, doch man muss sich in eine 14tägige Quarantäne begeben, wenn man dort einreist. Österreich dagegen empfängt seine Touristen kommentarlos und die meisten Grenzkontrollen sind dort auch schon wieder aufgehoben. Man muss jedoch einen Miet- oder Campingplatzvertrag mitbringen. 

Vorzüge einer Wohnmobilreise gegenüber Flug- und Pauschalreisen
Campingurlaub ist für viele Menschen interessant. Man hat quasi sein eigenes Zuhause bei sich im Urlaub und muss nicht ständig von Hotel zu Hotel wechseln, wenn man das Land und die Leute kennenlernen möchte. Auch in Deutschland ist das möglich von Platz zu Platz zu ziehen oder über die Grenzen in die geöffneten Länder zu fahren, um sich diese anzuschauen. Die Plätze sollten jedoch vorher reserviert werden, damit man einen Mietvertrag an den Grenzen vorweisen kann. Auch in Deutschland bietet es sich diesen Sommer an, den Mietplatz zu reservieren, da manche Plätze schnell ausgebucht sind. Der Reiseboom hat wieder eingesetzt und die Menschen möchten auch diesen schönen sonnigen Sommer nicht zu Hause vor dem Fernseher verbringen. Flugreisen sind meist mit Stress verbunden, vor allem, weil man jetzt am Flughafen Mundschutz vom Schalter bis man das Flugzeug verlässt tragen muss. Um dem zu umgehen, kann man sich ins eigene Gefährt setzen und den Urlaub hier in heimischen Gefilden genießen. 

Campingplätze in Deutschland 
Bevor man einen Campingurlaub bucht, sollte man sich entscheiden, wo man diesen verbringen möchte. Es gibt viele verschiedene Möglichkeiten für Urlaub am Meer oder an einem See zu verbringen, so dass man auch die warmen Tage nutzen kann, um zu schwimmen und zu baden. Die Mecklenburger Seenplatte mit über 2000 Seen ist reizvoll, doch auch die ruhige Ostsee und die quirlige Nordsee mit ihren Gezeiten. Cuxhaven, Emden, Aurich oder Norddeich, sowie die Ostfriesischen Inseln symbolisieren das Leben in Niedersachsen. Doch auch Schleswig-Holstein lässt wieder Touristen ins Land und dort hat man das besondere maritime Feeling, welches immer wieder an den Küsten, wie St. Peter Ording, Büsum, Husum und auf der Insel Sylt zum Vorschein kommt. Möchte man seinen Urlaub im Gebirge verbringen, kann man den Schwarzwald oder die Alpen wählen, doch auch der Harz, der Thüringer Wald und das Erzgebirge haben zum Teil schöne Campingplätze. Ein komplett anderer Urlaub wäre an den Flussen Deutschlands, an Mosel, Rhein, Lahn, Weser oder Donau. Hier kann man seine Fahrräder auspacken und entlang der Flussläufe fahren. An heißen Tagen nimmt man einfach ein Bad in einer seichten Stelle des Flusses und genießt das warme Wetter. Natur ist hier auf alle Fälle sehr viel. 

Camping in Europa
Anders als in Deutschland kann man nun auch wieder in Holland, Kroatien und Dänemark seinen Campingurlaub genießen und verbringen. Auch hier herrschen verschiedene Regeln, die in allen Ländern nahezu gleich ablaufen. In den großen Supermärkten, übrigens auch in den Shops auf den Campingplätzen ist Mundschutzpflicht. Wer sich jedoch in der Natur aufhält, an die leeren Strände Dänemarks fährt und sich an der Landschaft erfreut, dem bleibt der Mundschutz vorbehalten. Das Leben hier läuft zwar mit verschärften Regeln, doch es geht weiter. Dänemark zum Beispiel ist landschaftlich sehr reizvoll. Man kann Leuchttürme entdecken, durch die verschiedenen Meeresmuseen schlendern, die sich nicht nur auf Jütland, sondern auch auf Fünen, Seeland und anderen Inseln ausbreiten. In größeren Städten, wie Amsterdam in Holland ist da schon mehr Vorsicht geboten. Die Geschäfte haben zwar alle wieder geöffnet, doch die Museen muss man voranmelden über das Internet. Auf den Campingplätzen gelten nahezu die gleichen Regeln, wie in Deutschland. Vor allem bei der Toilettenbenutzung sollte man sich gründlich reinigen und Hände desinfizieren. Außerdem gelten in den Restaurants auf den Plätzen die gleichen Vorschriften, wie überall. Wer sich an die Regeln hält, der kann genauso seinen Urlaub genießen, wie auch vor Corona.